Autor Thema: Merkerwort speichern  (Gelesen 3262 mal)

Offline Räubertom

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Merkerwort speichern
« am: April 21, 2024, 20:25:36 Nachmittag »
Hallo zusammen,

ich programmiere noch nicht lange mit der E4. Vielleicht stelle ich mich auch gerade recht an.

Ich versuche gerade eine Pegelanzeige für einen Brunnen zu programmieren. Eingabe über den Textbaustein funktioniert alles.

Ich habe nur ein Problem. Die Pegelmesssonde hängt im Brunnen, die genau Einhängetiefe ist so ein Thema. Ich kann die Einhängetiefe nicht genau Messen solange die Sonde nicht eingebaut ist. Nach dem Einbau dehnt sich das Kabel etwas. Also errechne ich den Korrekturfaktor zwischen absolutem Messwert der Pegelsonde und dem gemessenen Wasserspiegel nach dem Einbau. Dafür nehme ich einen Arithmetik-Baustein (FUP) und mache daraus ein Merker-Wort. Der Faktor sollte jetzt konstant bleiben, tut er aber nicht da eine Änderung des Wasserspeigels auch das Ergebnis ändert. Kurz wie speichere ich das Merker-Wort so dass ich eine Konstante habe?

Ich dachte schon dass ich über die Bedientasten ein Zeitrelais starte und dann den Messwert eingebe und nach Ablauf des Zeitrelais der Wert gespeichert wird.

Aber wo und wie kann ich Festwert dann speichern.

Gruß Thomas

Offline Juergen

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« Antwort #1 am: April 21, 2024, 21:36:16 Nachmittag »
Mit der Flanke am Eingang an einen Datenbaustein, der nur in dem Moment der Flanke einen Wert ins MW schreibt.
.
Flanke zum Beispiel mit einem Übernahme Taster oder P-Taste in einer Maske
MW remanent einstellen.
« Letzte Änderung: April 21, 2024, 21:57:17 Nachmittag von Juergen »
Mit freundlichem Gruß Juergen


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Offline Juergen

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« Antwort #2 am: April 22, 2024, 10:26:03 Vormittag »
Pegelmesssonde könnte man auch an einem Drahtseil oder Rohr  befestigen. Da ändert sich dann der Wert nicht mehr ...
« Letzte Änderung: April 22, 2024, 10:40:06 Vormittag von Juergen »
Mit freundlichem Gruß Juergen


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Offline w.sprungmann

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« Antwort #3 am: April 22, 2024, 11:54:57 Vormittag »
Hallo Räubertom,
ich würde es mit einem LS (Wertskalierung) machen
Gruß Wilhelm

Offline Räubertom

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« Antwort #4 am: März 10, 2025, 08:29:58 Vormittag »
Hallo Leute,

ich habe beim Durchsehen gemerkt dass das hier noch offen ist. Sry.

Ich habe das jetzt folgendermaßen realisiert.

Ich habe mit 3 Textbausteinen die Eingabewerte, Sonde min = 0, Sonde max. = 1000 cm und den aktuellen gemessenen Wasserstand des Brunnens als Eingabe programmiert.

das 4-20 mA Signal der Sonde habe ich auf einen LS-Baustein gelegt und auf 0-1000 (cm) skaliert und als MW1 ausgegeben.

Dann subtrahiere ich den gemessenen Wasserstand vom MW1. Das Ergebnis ist mein Korrekturwert den ich als MW2 auf den Datenbaustein gebe und mit einem Triggersignal speichere ich den Korrekturwert auf MW3.

Dann addiere ich den MW2 und MW1 und ich habe eine Ausgabe des korrekten Wertes (gemessener Wasserstand des Brunnens). Wenn die Pumpe jetzt einschaltet und der Wasserspiegel fällt habe ich einen konstanten Korrekturwert.
Wenn ich den ausgegebenen Wert nach einem Jahr korrigieren will mach ich eine erneute Kontrollmessung und speichere den neuen gemessenen Wert und die Anzeige stimmt wieder.

@Juergen: Das würde so schon funktionieren wenn die Membrane der Pegelsonde dauerstabil wäre. Aber die "ermüdet " mit der Zeit und dann stimmt das nicht mehr so richtig. Danke für den Tipp mit dem Datenbaustein.

@Wilhelm: Das würde auch jedes mal eine neue Rechenaufgabe für mich geben. Mit der gewählten Methode kann ich einem Hausmeister der keine Easy programmieren kann erklären wie er mit den P-tasten den gemessenen Wasserstand eingibt.

Gruß Thomas