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Deutsch - Software => easySoft => Thema gestartet von: gerrit am Oktober 13, 2003, 13:08:01 Nachmittag
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Hallo,
es geht um ein 822 DC TC, das mit einem schnellen Zähler versehen werden soll. Im Gerät selbst kann ich den Schwellwert setzen - wie mache ich das in Easy-Soft (5.01)? Wie verdrahtet man den Reset? Das Handbuch ist in dieser Hinsicht recht dürftig.
Gruß
Gerrit
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Hallo Gerrit,
vielen Dank für Deine Anregung zur Gestaltung des Handbuches und der Online-Hilfe.
Das Lesen des Handbuches oder der Online-Hilfe ist insofern etwas
gewöhnungsbedürftig, weil wir den allgemeinen Teil der Verdrahtung eines
Funktionsbausteins im EASY-SOFT-Schaltplan im Kapitel "Mit Kontakten und
Relais arbeiten" beschreiben und den jeweiligen Baustein in einem eigenen, getrenten
Kapitel.
Die Online-Hilfe ist ähnlich aufgebaut. Hier gibt es noch zusätzliche Beschreibungen in
der Lektion 4 des Einsteigerkurses, z.B. im Kapitel "Programm, Schaltplan und
Bausteinplan".
Nun zu Deinem Problem.
Ein Funktionsbaustein der angesteuert werden soll und dann eine Aktion auslöst
arbeitet wie eine Spule. Damit ist ein Baustein-Eingang im Schaltplan auf ein Spulenfeld
in der Spalte ganz rechts zu ziehen. Dabei öffnet sich das Register Schaltplanelement
in dem Du u.a. den boolschen Reset-Eingang wählen kannst.
siehe Abb_1
Der Schwellwert ist ein Eingangsparameter mit max. 32-Bit. Er ist im Register
Parameter auszuwählen und, wenn es eine Konstante NU sein soll auch direkt
einzugeben.
siehe Abb_2
Ausgänge
Ein Funktionsbaustein der ein Ergebnis liefert, z.B. einen (boolschen) Kontakt schließt
oder öffnet, ist im Schaltplan auf ein Kontaktfeld zu ziehen. Beispielsweise
führt der Kontakt FB den Zustand »1«, wenn der Istwert kleiner gleich unterer Sollwert
ist (FB = Fall below).
siehe Abb_3
Der Istwert-Ausgang QV wird im Register Parameter zugewiesen.
Gruß,
Arno ;)
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Hallo Gerrit,
leider kann ich immer nur ein Bild versenden. In der ersten Antwort hast Du Abb_3 erhalten, mit dieser Antwort kommt Abb_2 und mit Antwort Nr. 3 die Abb_1.
Gruß,
Arno
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Hallo Gerrit,
hier die Abb_1.
Gruß,
Arno
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Vielen Dank erstmal.
So weit war das Ganze auch nicht so schwer, nur funzt die Simulation nicht d.h. QV (als MB) verändert sich nicht.
Gruß
Gerrit
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Hallo Gerrit,
hier hast Du Dir einen außerordentlich ungeeigneten Baustein für die Simulation ausgesucht.
Der Schnelle Zähler zählt die Flanken an einem der vier Eingänge und braucht somit eine Hardware-Umgebung, die der PC nicht liefert. Sorry :-[
Ebenfalls für die Simulation nicht geeignet sind die Bausteine CI, CF, PW, SC, GT und PT.
Gruß,
Arno
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Hallo Arno,
einen Softwarebug hatte ich auch im Verdacht, da das Prog ja auf dem easy selbst läuft.
Nur: Warum ist das so??? Schließlich wird das Ganze nur auf dem PC simuliert und da geht es um Funktion und nicht Echtzeitverhalten....
Gruß
Gerrit
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Hallo Gerrit,
dem Vorwurf, dass dieses Simulationsverhalten auf einem Bug beruht, möchte ich hier doch widersprechen.
Da aufgrund der PC-Hardware-Umgebung eine Echtzeitsimulation der genannten Bausteine nicht möglich ist, wurde bewusst auf eine wenig aussagefähige "Scheinsimulation" verzichtet.
Gruß,
Arno
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Tja...nur sitzt der Anwender Stunde um Stunde und grübelt, was er wohl verkehrt gemacht hat.
Der CH hat doch nur Impulse zu zählen...am easy ist es völlig egal, wie lang die sind und welchen Abstand sie haben. In der Simulation nicht...und da es, wie du schon sagst, nicht möglich ist, ein Echtzeitverhalten zu simulieren, wäre eine zumindest eine reine Funktionssimulation ("Was passiert, wenn...") nicht schlecht. Oder zumindest der Hinweis seitens der Software, dass sich die CHs nicht simulieren lassen.
Gruß
Gerrit
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Es ist nicht nur so, dass der Zähler CH nicht zu simulieren ist - vielmehr ist es so, dass man ernsthafte Probleme bekommt, wenn man Merker einsetzen möchte. Die fuktionieren nämlich nicht, wenn man einen CH im Plan hat.
Hat mich aber auch NUR einen halben Tag gekostet >:(
Naja...
Gerrit
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Tja, man lernt nie aus ;)